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<pre>Aus Wolfsburger Sicht stellt sich die Bilanz gegen Leipzig hingegen ernüchternd dar. In den bisherigen zehn Bundesliga-Duellen konnte der VfL gerade einmal neun Treffer erzielen.  <p> Ein Blick auf die Statistik macht vor dem Mainzer Gastspiel nun vor allem den Zuschauern Mut. Denn am Sonntag dürften Wolfsburg und Mainz ordentlich Tore zur Nachmittagsjause kredenzen: Noch kein Spiel zwischen dem VfL und Mainz hat mit weniger als 2 Treffern geendet.  <p>  für den aus Dortmund an die Isar gewechselten Hummels wird es eine schwierige Partie werden, der Empfang der BVB-Fans wird wohl nicht gerade der allerherzlichste sein. <p> Der Brasilianer ist mit 8,5 Millionen Euro der teuerste Einkauf in Hannovers Vereinsgeschichte und soll die Niedersachsen mit seinen Toren in er Bundesliga halten. Mit seinem ersten Treffer bei seinem ersten Bundesliga-Einsatz ist der Anfang schon gemacht. <p>  Nun wartet mit Borussia Moenchengladbach eine Mannschaft, die derzeit auf Platz 8, also nur knapp hinter den Europa League-Plätzen liegt. Aber auch die sind derzeit nicht in Höchstform. Nach dem Achtungserfolg gegen die Bayern, die man mit 2:1 schlug, kam eine wichtige Phase, die jedoch so gar nicht nach Plan verlief.  </pre>


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<pre>Auch im technisch-taktischen Bereich soll in Zukunft einiges anders laufen. Ã„hnlich wie der BVB unter Jürgen Klopp, soll demnächst auch der VfB Stuttgart für schnelles Umschaltspiel und konsequentes Pressing in der gegnerischen Hälfte stehen. Dafür fordert er von seinem Team hohe Laufbereitschaft, Disziplin und eine gesunde Portion Mut ein.  <p> Vor dem 6. Spieltag blickt der VfL nun allerdings nun schon auf eine vier Spiele andauernde sieglose Serie zurück, denn die jüngsten beiden Spiele brachten Niederlagen gegen Dortmund und Werder Bremen.  <p>  Fallen am Freitagabend mehr als 2,5 Tore, liegt die Quote für den Tipp unterhalb von 1,60. Im Hinblick auf die jüngeren Berliner Statistiken fraglos ein unterdurchschnittliches Angebot. <p> Der Grund: Die Wirsol Rhein-Neckar-Arena erwies sich für die bayerischen Schwaben bislang als uneinnehmbar. Viermal standen sich die beiden Mannschaften im Rahmen eines Bundesliga-Spiels gegenüber, viermal zogen die Fuggerstädter am Ende sieglos von dannen. Zuletzt setzte es gegen die TSG sogar zwei Auswärtsniederlagen am Stück, wobei dem FCA dabei kein einziger Treffer gelungen war. <p>  Nach zwei ungeschlagenen Partien in Serie setzte es zuletzt in Dortmund (1:3) zwar wieder einen Rückschlag, die Umstände, die dazu führten, waren allerdings überaus unglücklich. Allen voran für Sebastian Rudy, der ein Wechselbad der Gefühle durchlebte.  </pre> 


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<pre> Dementsprechend tippen vor dem Duell Werder gegen Schalke auf ein mehr oder weniger gerechtes Remis!  <p> Nun aber sieht es so aus, als würde es nach unten gehen. Erst 0:2 gegen Mainz, dann 0:2 gegen Freiburg, was ist los mit der Offensive? Die Niederlage im Breisgau muss ich mit etwas mehr Weitblick betrachten, denn hier lief wirklich viel gegen Werder.  <p>  Am vergangenen Spieltag gab es für die Frankfurter zu Hause ein 0:0 gegen Hoffenheim – in einem Spiel, in dem erfolgreicher gegen den Gegner als gegen den Ball getreten wurde. <p>  Bevor sich die Truppe von Julian Nagelsmann im Derby gegen den VfB Stuttgart mit einer effizienten 1:0-Punktlandung begnügte, bekam insbesondere der amtierende Vizemeister die Hoffenheimer Heimstärke mit ungebremster Wucht zu spüren. <p>  Mehr noch als mit dem zweiten Platz in der Bundesliga trumpften die Wölfe am 30. Mai schließlich mit dem Erfolg im DFB-Pokalfinale auf. Der Coup im Berliner Olympiastadion schanzt der Mannschaft von Dieter Hecking nun am Samstag auch das Heimrecht im Prestigeduell gegen den Deutschen Meister zu — der sich seinerseits noch immer mit einigem Grausen an seinen letzten Abstecher in die Volkswagen-Arena erinnert.  </pre>


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<pre> Während die TSG mithilfe einer Serie von neun Liga-Spielen ohne Niederlage wieder um die Champions League mitmischt, geht es für den VfB plötzlich um eine Teilnahme an der Europa League.  <p> Was in Bremen aufgefallen ist: Die Stuttgarter Mannschaft scheint aufgewacht zu sein — sie wehrt sich wieder, tut dem Gegner auch mal weh und lässt den Niedergang nicht emotionslos über sich ergehen.   <p> Wutentbrannte Fans im Stadioninneren, Tränen in den Augen von schutzsuchenden Spielern und Verantwortlichen — am vergangenen Samstag spielten sich auf dem Rasen der Stuttgarter Mercedes Benz Arena beängstigende Szenen ab. <p>  Offenkundig verfügt der VfB somit mittlerweile über genügend befähigte Köpfe, um selbst an einem weniger glorreichen Nachmittag die Sahne abzuschöpfen: Potentielle Matchwinner geben sich am Neckar derzeit buchstäblich die Klinke in die Hand.  <p> Schenkt man den Worten von Sportvorstand Michael Reschke Glauben, ist die Antwort: Ja!  </pre>


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<pre> Bei Partien mit VfL-Beteiligung fallen durchschnittlich recht wenig Tore. In den bisherigen 18 Spielen übersprang die Trefferanzahl nur sieben Mal die 2,5-Tore-Hürde. Im Durchschnitt bekamen die Fans gerade einmal 2,3 Tore zu sehen, wenn die Wolfsburger auf dem Rasen standen.  <p> Hatten es die Bremer zum einen nur den Nachlässigkeiten der Königsblauen im Abschluss zu verdanken, dass sich das Blatt in der zweiten Halbzweit auf wundersame Weise wendete, bleibt den Grün-Weißen trotz dieses Paukenschlags zudem auch die größte Baustelle weiterhin erhalten.  <p>  Während es den Schanzern für die Rettung insbesondere in den so wichtigen Heimspielen am erforderlichen Rückhalt der Zuschauer zu fehlen droht, werden die insgesamt viel zu schwach aufgestellten Hessen erkennen müssen, dass Mentalität allein irgendwann einfach nicht mehr weiterhilft. <p>  Die Wettanbieter gehen davon aus, dass am Mittwoch noch ein paar dazukommen werden. für die Quoten-Jongleure ist die TSG für das Duell mit Werder der haushohe Favorit, zumal Bremen auch die drittschlechteste Auswärtsmannschaft in der laufenden Spielzeit ist.  <p> Schließlich sind die Fohlen nach Fortuna Düsseldorf (1982/83 gegen Köln 2:6 nach 2:1), Darmstadt 98 (1981/82 gegen den KSC 2:6 nach 1:0), dem HSV (1977/78 gegen Gladbach 2:6 nach 1:0) und Hannover 96 (1971/72 gegen Schalke 1:5 nach 1:0) erst der fünfte Bundesligist, der sich trotz einem Treffer Vorsprung zu Pause noch mit mehr als vier Toren Differenz geschlagen geben musste.  </pre>


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